Was wird aus Apple ohne Steve?
Wie viele andere Menschen musste auch ich heute die traurige Mitteilung lesen, dass der Gründer des Unternehmens, welches eine neue Ära von Mobiltelefonen und Tablets eingeläutet hat, Steve Jobs, bereits im Alter von 56 Jahren verstorben ist. Seine Visionen waren unter Anderem verantwortlich dafür, dass mein Lieblingssmartphone sich trotz unverschämten Preisen so großer Beliebtheit am Markt erfreut. Es ist irgendwie kaum vorstellbar, dass ein Mann wie er, der für alle seine Ideen und Visionen jederzeit gekämpft und sich erfolgreich durchgesetzt hat, jetzt, kurz nach seine “Rücktritt” bei Apple seiner Krankheit erliegt.
Ohne Steve Jobs und seinem Unternehmen wäre der Computer bis heute kein begehrenswertes Design Objekt und das Telefon wahrscheinlich immer noch ein Gerät mit mindestens 12 Tasten und nicht ein solches Multitalent, wie es das Iphone seit Anfang an war. Irgendwie hatte Steve Jobs immer den richtigen Riecher um ein Produkt zum richtigen Zeitpunkt an den Markt zu bringen und einen Hype daraus zu machen. Jobs wusste jederzeit wann ein Produkt reif für die Masse und dessen Markt war. Apple hat den Computer, das Handy oder das elektronische Zeichenbrett
nicht erfunden, sondern so konzipiert, dass es Massen begeisterte und das nur aufgrund der Tatsache, dass es so gebaut war, wie die Menschen es wollten: simple, intuitiv zu bedienen, in einem außergewöhnlichen Design verarbeitet.
Computer erhielten eine Maus, da Jobs grafische Oberflächen besser fand, als Zeilen aus Nummern und Buchstaben. Smartphones werden über Touchscreens gesteuert, weil Jobs die Attraktivität in der Bedienung per Fingerspitzen auf einem Display als nächsten Schritt angesehen hatte. Die nächsten Generationen der Smartphones werden sprachgesteuert sein, da Jobs genau das für die neue Generation der Smartphones vorgesehen hat. Und keiner kann sich den durch Apple am Markt eingeführten Neuerungen entziehen. Viele Unternehmen haben versucht andere Wege einzuschlagen und was anderes Innovatives zu entwickeln. Alle sind gescheitert und haben doch wieder nachgebaut, was Apple vorgemacht hat.
Steve Jobs war ein typischer Visionär, der sein Unternehmen zum Erfolg und dem Ansehen geführt hat, was es jetzt besitzt. Da hinzukommen war allerdings ein steiniger und langer Weg. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die zu teuren Produkte an den Mann zu bringen, dem Weg aus dem Unternehmen aufgrund der Entlassung seiner Person durch die Verwaltung, der Anteil an den Erfolgen von Pixar Verfilmungen und die Gründung des Unternehmens Next, dessen Technologie dann wieder durch Apple aufgekauft worden ist, um diese in den neuen Generationen von Computern aller Art zu verbauen, führten Jobs schlussendlich wieder zurück ins Unternehmen und ebneten den Weg zum heutigen Erfolg.
Die Frage die bleibt ist, kann irgendjemand bei Apple Jobs das Wasser reichen oder hat er genug Visionen geliefert, die Apple in den nächsten Jahren weiterhin an der Spitze halten und das Unternehmen zum wertvollsten Konzern in der Branche machen. Man könnte ihn mit dem treibenden Motor des Unternehmens vergleichen und für Apple hoffen, dass der Tank nie leerläuft. Viel Erfolg an Apple und Steve Jobs – R.I.P.